Ihr erster Besuch

Sie haben per Telefon oder direkt an der Rezeption einen Termin zum Erstgespräch erhalten. Da Sie wie auch wir bereits bei diesem ersten Kontakt möglichst viel besprechen, untersuchen oder beraten wollen, sind folgende Vorraussetzungen zu beachten:

  • Sind Sie gesetzlich krankenversichert, können wir nur auf Überweisung des Hausarztes (oder 10€ beim Notfallpatienten) Ihre Behandlung beginnen. Bitte bringen Sie auch Ihre Chipkarte mit.

  • Alle wichtigen Voruntersuchungen, Krankenhausentlassungsberichte, Röntgenbilder (besonders CT und MRT), Blutuntersuchungen sollten Sie (möglichst in einem Ordner nach Datum geordnet) bei sich führen

  • Auflistung aller Medikamente, die Sie zur Zeit einnehmen sowie Vermerk der Allergien, die eventuell bei Ihnen bekannt sind, sollten Sie möglichst direkt vorne beim Praxispersonal in Ihre Karteikarte eingeben lassen

Bei dem ersten neurologischen Arztgespräch wird Ihre individuelle Krankheitsgeschichte (Anamnese) erfragt. Sie können sich mit der Beantwortung folgender Fragen vorbereiten:

  • Was sind Ihre Hauptbeschwerden?

  • Wann traten diese zuerst auf?

  • Sind Ihnen Auslösefaktoren aufgefallen?

  • Wie lange halten die Beschwerden an (in Attacken, Tage, permanent)

  • Gibt es familiäre Erkrankungen (Schlaganfall, Migräne, Muskelerkrankungen, Tumore)

  • Welche Ärzte/Untersuchungen wurden wegen Ihren Beschwerden bereits schon durchgeführt – mit welchem Ergebnis? Bitte alle verfügbaren Voruntersuchungen und Berichte mitbringen!!!

So - nun sollten Sie optimal für Ihren ersten neurologischen Praxisbesuch vorbereitet sein.

Zum Schluss eine Bitte des gesamten Praxispersonals:

Trotz Terminvereinbarung kommt es auf Grund von Notfällen und teilweise nicht absehbaren längeren psychiatrischen Beratungsgesprächen bei uns immer wieder zu Wartezeiten, die leider vereinzelt auch über 30 Minuten betragen können.
Wir bemühen uns, Sie darüber zu informieren, sodass Sie die Zeit für sich sinnvoll nützen können.

Denken Sie bitte daran, dass auch Sie in Ihrem individuellen neurologisch/psychiatrischen Problem möglichst umfassend gewürdigt und beraten werden wollen – dies lässt sich leider oft nicht mit der Stoppuhr in der Hand durchführen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe